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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Alles war weg

Traumerinnerung vom 06.12.2015. Ich bin in einem Wald in der Nähe meines Wohnortes. Ich bin trüb. Dann wird alles fast schwarz, grau und alles war weg. Alle Objekte sind weg. Nur noch ich oder meine normale menschliche Wahrnehmung war da. Das war in etwa die Wahrnehmung, die ich aus der Meditation kenne, wenn Gedanken und Empfindungen fehlen. Es gab nichts mehr wahrzunehmen. Dann wusste ich plötzlich, dass ich mich entscheiden kann, dass auch noch loszulassen, um dann das eine zu finden. Doch dann entschied ich mich dafür, zu erfahren wie die Handlung weiter geht. Also waren alle Objekte wieder da. 

Ich weis nicht, ob das ein Gedanke aus dem Traum oder dem wachen Traumerinnern war, aber ich war etwas erstaunt, dass ich mich lieber für die Handlung entscheide, obwohl auf der anderen Seite so eine Sehnsucht nach dem Aufwachen da ist. Vermutlich gibt es noch irgendeine Abwehr in mir, irgendein Festhalten, das verhindert, dass ich loslasse. Ich frage mich auch, ob mein Wachbewusstsein anders entschieden hätte, als mein Traumbewusstsein. Da ich trüb war, gab es keine Chance, dass nichts was ich wahrnahm, zu erkunden, denn ich war mir in dem Moment nicht bewusst. Wahrscheinlich war ich in diesem Traum der basalen Klarheit oder dem was die Yogis klares Licht nennen bisher am nächsten. In der Vergangenheit haben alle Versuche nur dazu geführt irgendwelchen Lichquellen hinterher zu rennen, Haha.

Gestern vor dem Einschlafen sprach ich noch über das Erwachen und hatte die Frage, warum der Mensch sich lieber mit Schmerz identifiziert, als zu erkennen was er ist. Es scheint irgendwie interessanter zu sein, selbst Schmerz, selbst Leid. Im Traum war es, als hätte etwas vergnügen am Erleben selbst. Und das hat mir der Traum gezeigt. Dabei ist es egal welcher Inhalt erlebt wird. Außerdem habe ich noch nie so visuell das Nichts demonstriert bekommen. Ich habe daraus ein visuelles Bild von dem erhalten, was ich in der Meditation als Gedankenleere und Entspannung wahrnehme. Er war ein Bild verbunden mit einem Gefühl. 

Ich frage mich, ob das Traumbewusstsein eher bereit ist, Dinge zu erfahren, die im Wachleben durch Abwehr vermieden werden. Dazu zählen Erkenntnisse im Traumzustand, die dann wach zwar grob erinnert werden können, aber die nicht 100% mit in das Wachbewusstsein mitgenommen werden. Dann greift wieder eine Abwehr. Ich erinnere mich dann manchmal nur, dass ich eine Erkenntnis hatte, aber nicht welche. Ich frage mich warum hat man dann diese Erkenntnis, wenn man sich nicht an sie erinnern kann? Jetzt hatte ich Wachbewusst eher das Gefühl als hätte ich die Chance verpasst. Doch auf der anderen Seite vertraue ich meinem Traumbewusstsein und weiß dass es weisere Entscheidungen zu treffen mag, als mein Wachbewusstsein.

Ich hatte am 16.10.2015 Oktober einen Traum, der ein gutes Beispiel für so einen verdrängten Erkenntnistraum darstellt:

Ich träume im Traum und schreibe meinen Traum im Traum auf. Beim Aufschreiben entdecke ich, dass ich ein Teil von allem bin und in jedem Teil ein Teil von mir enthalten ist. Bei diesem Gedanken, gibt es eine visuelle Explosion und ich kann die einzelnen Moleküle in allem sehen, die sich ausdehnen, als würde die Matrix auseinander gezogen. Ich habe ein euphorisches Gefühl. Mir wird bewusst, dass ich in allem und jedem bin. Das ich nicht erst irgendwo hin muss, sondern schon da bin. Ich nutze diese Fähigkeit und verschiebe mein Bewusstsein, um bei bestimmten Menschen und Orten zu sein. Als ich wach bin, kann ich mich zwar an den Traum erinnern, diese Erkenntnis aber in der Wachwelt nicht nachempfinden, obwohl ich glaube, dass sie wahr ist. Evtl. sollte mich der Traum auf eine bleibende Erkenntnis vorbereiten. Jedenfalls hatte ich solche Erkenntnisse im Traum zeitweise öfters. Oft konnte ich mich nach dem Aufwachen an gar nichts erinnern. Nur dass ich eine Erkenntnis hatte.

Sonntag, 20. April 2014

Versuche den Void zu finden

Traumbericht: 16.04.14 Auf der Suche nach dem klaren Licht. 


Wer kann schon von sich behaupten, dass er mit dem Licht um die Wette gerannt ist?

Ich hatte mich mit dem Thema klarem Licht/Void beschäftigt und mir vorgenommen, dass im Klartraum zu versuchen. Ich hatte Rinpoches Traumyoga Buch zur Hälfte gelesen und es aber irgendwann zugeklappt als es hieß, schlafe in der Position X und wecke dich alle zwei Stunden. Ich mag schon kein nächtliches WBTB. Ich hatte einige der Visualisierungen einige Zeit halbherzig ausgeübt. Vielleicht werde ich da irgendwann nochmal rein gucken. Im Moment bin ich dazu nicht bereit. Das einzige was ich verändert habe, ist dass ich mal mehr auf der linken Seite schlafe.

Im Klartraumforum, habe ich dann von anderen Techniken gelesen, die zu "basaler Klarheit" führen sollen. Eine der Techniken handelt davon auf eine Lichtquelle zuzugehen, quasi ins Licht zu gehen und im Licht zu sein und vielleicht sogar das Licht zu sein. Oder nur zu Sein?! 

Jedenfalls hat sich heute ein WILD in einem Mittagsschlaf ergeben, der so sanft und schnell war, wie noch nie. Ich hatte eine kurze unbewusste Phase und anschließend ein Gefühl des Fallens. Dann bin ich klar in meinem alten Kinderzimmer aufgewacht.

Ich lag im Bett und die einzige Lichtquelle kam vom Fenster. Während ich im Bett lag, habe ich versucht die Lichtquelle zu vergrößern, hineinzuschauen, hinein zu kriechen, es zu verfolgen, es festzuhalten jedoch das Licht ist mir immer wieder ausgewichen und entwischt. Am Ende konnte ich etwas mehr Licht wahrnehmen. Das war eine visuelle Erfahrung und nicht mehr. Jedoch begann in diesem Augenblick ein neuer Trübtraum.


20.04.2014 - Zweifacher iWild im Falschen Erwachen / Auf der Suche nach dem Licht #2
                     Technik: WBTB+SSILD

Wach: Ich liege im Bett und SSILDe. Ich höre wie mein Freund reinkommt, sich aufs Bett setzt und wieder geht. Ich überlege, ob ich wach bin oder ein falsches Erwachen habe.

Im Traum: Ich liege im Bett und werde wach. Ich versuche einen IWILD. Ein IWILD ist eine Variante der WILD Technik, bei der man aus dem Schlaf aufwacht, sich nicht bewegt um in der Schlafparalyse zu bleiben und somit dirket in den Traum zurück zu fallen. Mein Freund kommt ins Wohnzimmer und schaltet den Fernseher ein. Ich versuche mich nicht stören zu lassen. Dann bin ich plötzlich bei meinen Eltern zu Besuch und gehe direkt an den PC, obwohl die überhaupt keinen haben, um im Teamspeak mit Leuten übers Klarträumen zu sprechen.Ich werde so müde und beginne einzuschlafen. Ich WILDe im sitzen am Pc und stehe schließlich klar in meiner Küche.

Ich denke direkt an meine Baumliste und gehe sie durch. Eigentlich kenne ich die Baumliste nicht mal in Wachleben richtig auswendig, deshalb finde ich es schon beeindruckend, wie gut ich mich erinnern kann. Ich kann mich mindestens bis zur Nr.5 erinnern, konzentriere mich aber erstmals auf Nr.2 Klares Licht.

Ich gehe auf die Lampe in der Küche zu und versuche es hinzukriegen, dass ich im Licht bin oder das dass Licht visuell um mich ist. In dem Moment erlischt das Licht. Ich klettere an der Fassade des Küchenfensters runter und denke, das ist ja gar nicht so schwer und gefährlich, wie das immer in Filmen aussieht. Unten angekommen stimmt die Umgebung gar nicht mehr mit der Wachwelt überein. Ich begebe mich auf die Suche nach Lichtquellen. Ich suche viele Lampen und Straßenlaternen auf. Doch immer wenn ich die Quelle erreiche, erlischt das Licht. Es ist Nacht also kann ich auch nicht die Sonne sehen. Dafür aber den vollen Mond. 

Ich erinnere mich an Nr.5 und teste einige RCs. Nasen Rc. Ich stecke u.a. den Finger durch die Hand und kann die Stelle, an der sich beide Körperteile kreuzen nur verschwommen meine Hand erkennen. Ich versuche einige verbale Befehle. Klare Sicht. usw. in verschiedenen Totalitäten. Von Freundlich bis bestimmend. Ich merke, dass meine innere Absicht und Entschlossenheit, den Traum dann dazu bewegt, dass das Bild klar wird. Ich hoffe, dass ist kein Trugschluss und wird sich in den nächsten KTs bestätigen.

Ich fliege auf den Mond zu, der gerade dabei ist unter zugehen. Ich muss schneller fliegen, damit ich ihn noch erreiche. Deshalb strecke ich meine Hände wie Superman nach vorne. Ich kann zwar etwas Geschwindigkeit machen, diese reicht jedoch nicht aus, um den Mond einzuholen. Er ist schon unter gegangen. 

Ich laufe auf der Straße entlang und merke, dass die Sicht trüb und verschwommen wird. Ich denke an unser gestriges Gespräch im TS nach und darüber, dass ich es immer so verstanden habe, dass Stabilisierungstechniken vor Trübheit bewahrt/und nicht vorm erwachen oder auch nicht :D

Ich überlege, ob ich nun trüb werde oder aufwache. Ich denke daran, falls ich aufwache, liegen zu bleiben, und einen erneuten einen IWILD zu versuchen und ich mich nicht von meinem Fernsehen guckenden Freund stören lassen. Ich ging also davon aus, dass die Wachwelt aus einem der falschen Erwachen real ist. Dann vergeht die Trübheit. 
Wieder meine ich zu erkennen, dass es die innere Absicht ist, wieder klar zu werden. Das kann man vielleicht nur erkennen, wenn man bewusst merkt, wie man eintrübt. Das erinnert mich wiederum an meine Pollengeschichte von gestern, die einige kennen. Wer sie nicht kennt, kann sie hier nachlesen. Ich finde es schön zu sehen, wie alles eins zu sein scheint. Vielleicht sollte ich die Geschichte lieber Trübheit vs. Bewusstsein nennen.

Wieder klar, begebe ich mich erneut auf die Jagt nach weiteren Lichtquellen. Ich hechte im Traum relativ schnell, hin und her. Ich spüre die ganze Zeit eine gewisse Energie in mir. Als die verschiedensten Lampen wieder beim erreichen erloschen waren, sehe ich an der Wand ein Loch. Darin sehe ich buntes Licht. Ich erinnere mich daran gelesen zu haben, dass der Void auch andere Farben haben kann. Ich gehe es auf die Lichtquelle zu ohne sie so zu bedrängen und beobachte einfach nur. Die Farben wechseln. Die Energie in mir führt wieder zu einer Art Explosion und ich wache auf. Ich habe mich nicht bewegt und hätte diesmal die Chance zu einem IWILD. Dennoch war ich zu wach um nochmal einzuschlafen und habe es dann auch sein lassen. Ich hatte auch Sorge, dass ich den Traum vergesse und wollte ihn lieber gleich aufschreiben.

Nach meinem letzten Traum, in dem ich versucht habe, dem Licht zu begegnen, hatte ich die Erkenntnis, dass Licht nicht mehr zu verfolgen, sondern eher auf einer meditativen Art und Weise einen Zugang zu erhalten. Doch leider habe ich das in diesem Traum nicht erinnern können. Ich ändere deshalb das Icon von Nr. 2. damit ich beim nächsten Mal dran denke.