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Samstag, 29. August 2015

Klartraum Blockaden

Ich kenne viele Leute die es schaffen kurzzeitig Klarträume zu generieren, aber wenige, die dauerhaft eine hohe Rate an KTs haben. 

Bei der Traumerinnerung gibt es immer so etwas, wie ein Grundlevel und ein Leistungshoch. Mein Grundlevel schwingt zur Zeit ziemlich tief, obwohl mein Leistungshoch schon sehr viel höher war. Ich weiß durchaus, wie man seine Traumerinnerung in Topform bringt und kenne wirklich alle Tipps und Tricks. In der Vergangenheit hatte ich Phasen guter Traumerinnerung, obwohl ich fast bei Null angefangen hatte. Zu meinen besten Zeiten hatte ich 6-9 Träume pro Nacht erinnert. Dennoch habe ich immer wieder Phasen von Null Traumerinnerung. 

Lange Zeit habe ich überlegt, woran das liegen könnte und bin bis bis auf das Thema Motivation, nicht viel weiter gekommen. Meine Traumerinnerung verbessert sich automatisch, wenn ich regelmäßig Traumtagebuch führe und verschlechtert sich bei Nachlässigkeit. So wäre es ja eigentlich ein leichtes, einfach kontinuierlich Traumtagebuch zu führen. Aber warum ist das so mühselig? Oft weigert sich in mir etwas. Doch kam ich nicht drauf, warum keine Motivation vorhanden war. Ich habe das Thema Motivation im Bezug auf Klarträume komplett durchgearbeitet, aber mein Thema habe ich nicht gefunden.

Jetzt habe ich es verstanden.

Das ich einfach keine Motivation aufbringen kann, regelmäßig Traumtagebuch zu schreiben, liegt daran dass mir momentan im Wachleben ziemlich viele Dinge bewusst werden. Ich arbeite auch mit dem, was mittels Traum in mir hochkommt. Nutze Träume also auch, um sie zu deuten und versuche eine Verbindung zwischen Traum- und Wachleben zu finden. Wenn aber schon im Wachleben vieles an die Oberfläche kommt, ist das Limit von dem was man innerhalb einer Zeit integrieren kann, irgendwann gesättigt.

Deshalb löst das Unterbewusstsein es bei mir momentan so, dass ich keine Motivation aufbringen kann, um meine Traumerinnerung zu verbessern. Momentan erinnere ich im Durchschnitt einen kurzen Traum pro Nacht. Es gibt Tage, da sagt mir meine Intuition, das ist ein interessanter Traum und dann schaue ich ihn mir genau an. Und dann hilft er mir auch, meine unbewussten Muster zu verstehen. Und oft helfen mir die Leute aus der Senoi Runde dabei. Und es gibt Tage, da habe ich einfach keine Lust, mich damit zu beschäftigen und dann soll es auch nicht sein. Es hat mir sehr geholfen, das anzunehmen. 

Klarheit

Ich wusste immer, dass es bei mir nicht nur an unmotiviertem Training lag, sondern das unbewusste Blockaden den Weg zum guten Klarträumer versperren. Ich wusste aber nicht, warum das so war und was ich dagegen machen könnte. Ich wollte ja so gerne Klarträumen. Ich kannte alle Techniken und habe lange mit allem möglichen experimentiert.

Ich beschäftige mich jetzt seit 2009 mit dem Klarträumen. Bin also kein Anfänger und doch nicht erfolgreich. Ich wollte mit dem Klarträumen nie nur Spaß haben. Ich wollte immer gleich ans Eingemachte, mit meinem Unterbewusstsein reden und meine unbewussten Konflikte und Konditionierungen lösen.

Erst dass ich in den letzten Monaten einige tieferliegend Blockaden angeschaut habe, hat ermöglicht, was mir heute bewusst wurde. Häufig einen Klartraum generieren zu können, hätte mir in der Vergangenheit geschadet.

Entweder hätte ich mich in die lustbetonten Dinge verstrickt und diese als Realitätsflucht genutzt, was mich davon abgehalten hätte, mich mit meinen Problemen zu beschäftigen. Dann hätte ich die Fähigkeit klarzuträumen als Identifikation für mein Ego genutzt und wäre dadurch unbewusster geworden. Denn das Klarträumen soll für mich ein Werkzeig zur Bewussteinentwicklung sein und nicht das Ziel.

Oder ich wäre untergegangen unter der Belastung, die durch die Öffnung zum Unbewussten mit einem Male entstanden wäre. Es wäre zu viel auf einmal gewesen und ich hätte mich mit dem was hochgekommen wäre, identifiziert und somit wäre ebenfalls Unbewusstheit entstanden. Dieses hätte ich nur umgehen können, indem ich von einer anderen Quelle mehr Energie erhalten hätte, um die Überforderung auszugleichen. Das geht in einmaligen Situationen aber nicht dauerhaft.

Das Unbewusste ist ja ein Schutz davor, dass wir etwas noch nicht verkraften können. Um sich einer unbewussten Blockade zu stellen, benötigen wir Energie. Ohne diese nötige Energie Ressourcen, verwickeln wir uns so sehr in unseren Konflikt, dass dadurch mehr Leid entsteht. Das Unbewusste hält Anteile von uns, die noch nicht integriert sind, so lange verschlossen, bis wir genug Kraft und Bewusstsein haben, uns diesem zu stellen.

Das erklärt, warum mein Klartraum Flow an der Stelle einbrach, an der ich systematisch begann, das Klarträumen nutzen zu wollen, um meine unbewussten Muster zu bearbeiten. Als mein Fokus auf hedonistischen Verwendungsmöglichkeiten lag, und ich nur mit Klarheit, Traumkontrolle, etc. experimentierte, war klar - träumen für mich möglich gewesen. Aber daran hatte ich nun mal kein Interesse mehr.

So musste ich mein Leben erst in meinem Inneren und dann in meinem Außen soweit bearbeiten, dass sich jetzt erst mein Unbewusstes freiwillig öffnet und mir zeigt was ich wissen möchte. Jetzt bin ich stark genug das zu verkraften. Jetzt frage ich und erhalte eine Antwort. Ich akzeptiere allerdings das Klarträumen bei mir zeitweise keine Motivation findet. Und dann fossiere ich es auch nicht. 

Meine Krankheiten, meine unbewussten Verhaltensmuster, meine Erfahrungen mit höherem Bewusstsein, das musste von mir erfahren und in mir integriert werden. Das kostet Ressourcen, die einfach nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Die Intelligenz meines Ubbewussten, hat mir  mir diese Steine in den Weg gelegt.  Damals konnte ich es nicht verstehen, heute weiß ich das es das Beste für mich war. 
Es gibt einen Unterschied zwischen dem Ego-Willen klarträumen zu wollen und dem Willen des Unbewussten. Im Idealfall wollen beide das gleiche. Wenn das aber nicht so ist, geht man am besten damit um, den Willen des Unbewussten anzunehmen.

Freitag, 14. November 2014

Flaute

Neulich las ich wieder von den Erwartungshaltungen frisch begeisterter Klarträumer, bei denen sich bereits subtile Frustrationen zeigten, weil sich das Erlernen des Klarträumen nicht systematisch abrufbar in der gewünschten Zeit zeigte. 



Die wenigsten Menschen demonstrieren offen ihre Schwächen. Welcher Klarträumer erzählt gerne von seinen Flauten und Blockaden? Wenn man einem Kylonas zuhört, hört man dass er sich ca. ein Jahr lang mit dem Klarträumen beschäftigt hat und zunehmend besser wurde. Von wirklichen Klartraum-Flauten erzählt er kaum und im Endeffekt, kommt er laut Erzählungen regelmässig auf mehrere Klarträume pro Woche. Nicht das ich das nicht für Wahr halte, aber ich bin der Meinung, es ist nicht für alle Menschen gleichermaßen leicht zu erlernen.

Wenn man sich nun am Lernfortschritt Anderer orientiert, kann es passieren, dass man durch eigene Misserfolge demotiviert wird. Ich möchte euch heute mal ein anderes Beispiel aufzeigen und beweisen dass Beharrlichkeit, Ausdauer, Geduld und kontinuierliches Training irgendwann zum Erfolg führt. Viele sehr fortgeschrittenen Klarträumer erleben Zeiten, in denen nichts funktioniert. Leider reden viele nicht gerne über dieses Thema, wobei es doch zur Fehleranalyse wichtig ist und dazu beitragen würde, dass Andere von den Fehlern anderer Klarträumer lernen könnten. Ich habe bereits von einigen erfolgreichen Klarträumern gehört, dass sie ihre Fähigkeit nur so gut entwickeln konnten, weil sie immer wieder Durchhaltevermögen gezeigt haben. Bei Vielen zieht sich das Erlernen bis zur Perfektion über Jahre.

Ich zum Beispiel, beschäftige mich jetzt seit sechs Jahren mit dem Klarträumen. Ich habe für meinen ersten Klartraum 2 Monate gebraucht und hatte im ersten Jahr vielleicht 4 Klarträume. Ich musste erst mal eine konstruktive Traumerinnerung aufbauen, da ich mich nur an wenige Träume pro Monat erinnerte. In den weiteren zwei Jahren, hatte ich ca. 10 Klarträume. Ich beschäftigte mich hauptsächlich mit DILD in Ansätzen auch mit WILD, das aber kaum erfolgreich.

Dann hatte ich eine Zeit, in der ich das Interesse verlor. Da erlebte ich kaum noch KTs. Eine erste Lernerfahrung. Dann nahm das Interesse wieder zu und ich schaffte es auf 1-2 Klarträume pro Monat, relativ beständig über einige Monate. Ich konnte meine Traumerinnerung auf 3-6 Träume pro Nacht steigen. Da dachte ich schon, ich hätte den Dreh raus. Ich malte mir schon aus, was ich alles tolles mit meinen KTs anstellen wollte. Gerade die Beschäftigung mit dem Unbewussten interssiert mich sehr, nur fehlte mir die entsprecheden Traumkontrolle, um meine Vorhaben umzusetzten. 

Dann ging es mir seelisch eine ganze Zeit sehr schlecht, so dass ich keine Traumerinnerung mehr hatte. Gar keine, egal was ich anstellte. Also gab ich das Thema schweren Herzens auf. Auch gesundheitlich ging es mir unterirdisch, so dass an Dinge wie Klarträumen keine Energie verschwendet wurde. Nachdem wieder ein Jahr vergangen war, ging es mir langsam besser und eines Tages kehrte urplötzlich meine Traumerinnerung von selbst zurück. Das nahm ich als Startzeichen wahr, um wieder mit dem Klartraum- Training zu beginnen. Im Januar dieses Jahres, begann ich meinen Blog und trainierte wieder.

Da ich mich mittlerweile, zumindest theoretisch gut auskannte, gelang es mir sehr schnell, wieder meinen ersten Klartraum, nach langer Zeit der Trübheit zu erreichen. Es hat zwei Tage gedauert. 

Dann hatte ich einen Run von einem Klartraum pro Woche für eine Zeit von 5 Monaten. In der Zeit führt ich beständig TTB und wendetet RCs, SSILD und Kritisches Bewusstsein an. Das war endlich mal eine Schlagzahl, mit der es sich für mich gelohnt hat, sich bewusst Vorhaben für den nächsten Traum vorzunehmen. In dieser Zeit war es mir endlich möglich, meine Traumkontrolle ein wenig weiter zu entwickeln. Wieder dachte ich, jetzt habe ich es geschafft und malte mir schon aus, wie toll es wird, wenn ich mehrere Klarträume pro Woche hätte und was ich alles damit anstellen werde.

Dann seit Mai ging meine Anzahl an Klarträumen wieder rapide herunter. Ich vermutete, es hatte irgendetwas mit meinen sonstigen spirituellen und gesundheitlichen Beschäftigungen (Energiearbeit) zu tun, die ich begann. Ich begann sehr regelmässig zu meditieren, mit dem Ziel eine OOBE willentlich auszulösen. Ich war gerade in einer Hochphase der Kreativität und der Energie. Ein wenig schwingt noch die Krankheit der letzten Jahre mit, im Vergleich der Zeit davor, ging es mir zunehmend besser. Ich habe im Mai mit dem systematischen Üben von OOBE- Techniken begonnen. Das beansprucht ca. 1,5 Std. täglich. Seit Mai hatte ich nur 6 Klarträume. Ich folgerte daraus, dass das irgendwie zusammen hängt.

Durch das Diagram, welches ich erstellt habe, konnte ich nun aber auch eine deutliche Übereinstimmung mit der Trainingsintensität herstellen und ich muss sagen: Ich übe zu wenig, weil mich das OOBE Thema momentan sehr in Besitz nimmt. Wie das auch noch zusammenhängen könnte, habe ich hier beschrieben. Ich fragte mich auch, ob es unbewusste Blockaden in mir gibt, die einen Rückgang der Klarträume erklären. Ich denke, es gibt nie nur einen Auslöser, aber im Grunde ist deutlich zu erkennen, wie meine Flauten enstehen.

Ich vernachlässige momentan mein Training und daher habe ich wieder weniger Klarträume. Wenn man im Diagramm die Klartraumkurve mit der Kurve für die Trainingsintensität  und mit der Traumerinnerung vergleicht, ist eine deutliche Übereinstimmung zu sehen. Das war mir auf den ersten Blick gar nicht so bewusst, da ich mich theoretisch sehr viel mit Klarträumen beschäftige.


Das nehme ich jetzt so hin, weil ich im Moment keine Energie habe, um mehr Training zu integrieren, ohne das OOBE- Training abzubrechen, welches ich aber definitiv noch eine Weile fortsetzen möchte. Irgendwann werden wieder Kapazitäten frei sein, um mehr Zeit zu investieren. Es ist gut zu wissen, dass man selbst für sein Versagen verantwortlich ist und ich nicht länger nach unbewussten Blockaden suchen muss. So bin ich auch in der Lage, wieder etwas zu ändern, wenn ich es wünsche.

Trotzdem habe ich mir stets einen Grundstock an kritischem Bewusstsein aufrecht erhalten. Das ist einfach zu einem Stück Alltag für mich geworden. Jedoch reicht das leider nicht für regelmässige Klarträume, da das Bewusstsein im Traum sehr viel träger reagiert, als im Wachbewusstein. Ich führe täglich ca. 10 RCs aus. Ich prüfe in komischen und negativen Situationen die Realität. Ich führe mehr oder weniger häufig Traumtagebuch. Ok das schludere ich wirklich grade etwas. Der innere Schweinehund bellt am Morgen besonders laut. :D

Wenn ich eine Woche kein Traumtagebuch führe, lässt meine Traumerinnerung von mehreren Träumen bis auf einen Traum pro Nacht nach. Zwei Wochen ohne Traumtagebuch, führen nur noch zu Erinnerungsfetzen. Es dauert mindestens die gleiche Zeit, um die Traumerinnerung wieder zu reparieren. 

Ich wollte euch hiermit aufzeigen, dass es durchaus sinnvoll sein kann, die Zusammenhänge einmal genau und systematisch unter die Lupe zu nehmen, besonders wenn die Fortschritte ausbleiben.  

Insgesamt habe ich aber auch etwas sehr positives demontriert bekommen. Und zwar, dass sich gesamt gesehen, die Anzahl meiner Klarträume pro Jahr deutlich erhöht hat. Sollte ich noch einmal so eine schwere Zeit erleben, habe ich mir ganz stark vorgenommen, mich nicht mehr davon abhalten zu lassen, die Realität kritisch zu hinterfragen. Ich weiß nicht ob das realistisch ist, aber seitdem prüfe ich bei jedem Schicksalschlag besonders ausgiebig die Realität.

Ich hatte insgesamt ca. 40 Klarträume in den letzten 6 Jahren. Das ist im Schnitt ein Klartraum alle ca. alle 1,5 Monate. Es gab Zeiten, da habe ich sehr viel Zeit und Bewusstsein in das Thema investiert und es gab Zeiten, da habe ich mich gar nicht, oder nur sehr oberflächlich und theoretisch mit dem Klarträumen beschäftigt. Wir Menschen haben nicht immer das gleiche Energieniveau und vielleicht sollte man das einfach akzeptieren. 

Oft habe ich nicht bemerkt, wenn ich mein Training vernachlässigt habe. Ich meinte manchmal ich beschäftige mich mit dem Klarträumen, dabei habe ich nur darüber gelesen oder gesprochen. Den Verfall meines Trainings, habe ich oft nicht bemerkt, so wie es auch jetzt wieder der Fall war. In Wirklichkeit, habe ich aber die Tagespraxis vernachlässigt, indem ich die Realität nicht mehr überprüft habe oder die RCs nicht bewusst ausgeführt habe. Das hatte natürlich Auswirkungen. Ich hatte mal eine Zeit, indem der Nasen RC nur noch eine trübe Bewegung zur Nase war. Das muss man sich erstmal bewusst machen. Deshalb wird im allgemeinen auch von Handlungs RCs abgeraten und das Trainieren des kritischen Bewusstseins emphohlen. Das wiederum kostet mich sehr viel Überwindung, weil ich mir oft nicht die Zeit nehme, die Realität in aller Ruhe, in Frage zustellen. Ein RC geht einfach schneller. Das ist auch eine Ursache, warum ich vielleicht nicht mehr Fortschritte mache.

Außerdem glaube ich, dass einige Menschen vielleicht ein Talent für das Klarträumen haben, andere Menschen müssen hart arbeiten, um die gleichen Resultate zu erhalten. Meine Traumerinnerung wird sofort schlecher, wenn ich den Träumen nicht genug Aufmerksamkeit schenke. Es gibt Menschen, die haben von Natur aus, eine gute Traumerinnerung. Ich glaube, dass es besonders in der Zeit der Kindheit noch einen sehr guten Zugang zu den Träumen gibt und es dann darauf ankommt, wie die Umwelt reagiert. Wenn man grundsätzlich gute Voraussetzungen mitbringt, stehen die Chancen gut auf eine schnelles erlernen. Einige Anfänger haben im ersten Jahr vielleicht schon mehr Klarträume, als ich in der gesamten Zeit erlebt habe. Das muss man einfach akzeptieren und es bringt gar nichts sich darüber zu ärgern - Da hilft nur Training! 

Ein weiteres persönliches Kriterium stellt für mich die Erwartungshaltung dar. Als meine KTs häufiger wurden, hatte ich immer noch Schwierigkeiten, Vorhaben im Traum zu erinnern. Deshalb entwickelte ich einen sicheren Plan, um dieses zu erreichen. Mit der Baumliste, schaffte ich, mich an mehrere Vorhaben zu erinnern. Vielleicht mag mein Unterbewusstein diese Art der Festlegung aber nicht sonderlich und weigert sich deshalb.

Stress und ist auch ein Hindernis für das Klarträumen. Das geht im Diagramm auch deutlich hervor, Aber: Eins weiß ich, man darf nicht aufgeben. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin aufzustehen, wenn man zu zu Boden gegangen ist. 
Nur wer lernt auch in schwierigen Lebensphasen und in ungünstigen Zeiten, sein kritisches Bewusstsein zu bewahren, wird seine Fähigkeit weiter entwickeln. Wenn man feststellt, dass man trüb gehandelt hat, muss man einfach weiter machen und beim nächsten mal bewusster handeln. 

Es ist schwierig nach einem Mißerfolg wieder neue Motivation zu finden. Dazu könnt ihr gerne mal meine Artikel zum Thema Motiavation durchlesen.

Ich wünsche euch ganz viel Ausdauer und Geduld und hoffe ihr gebt nicht gleich auf, wenn sich nicht gleich Erfolge zeigen oder auch mal schwierige Zeiten aufkommen.

Sonntag, 20. Juli 2014

Langfristige Motivation

Manchmal ist es ganz schön schwer, die ganzen Techniken zum erlernen des Klarträumes dauerhaft durch zu halten. Die erste Phase der Neugier ist schnell verpufft, wenn Erfolge lange auf sich warten lassen. Mein erster KT hat 2 Monate auf sich warten lassen. Im Moment durchlebe ich gerade eine längere Flaute. Das sind Phasen, mit denen jeder Klarträumer einmal konfrontiert sein wird.  Wichtig ist das ihr nicht gleich aufgebt. Heute stelle ich euch eine weitere Motivationsmaschine vor. Den Neugier-Erfolgs-Loop von Katja Dyckhoff und Klaus Grochowiak. Ziel dieser Motivationsstrategie ist es langanhaltende Erfolge zu erzielen. 
 
Im Groben geht es darum, dass der Autor Motivation in vier Schritte unterteilt. Neugier, Ernüchterung, Ausdauer und Erfolg. Er beschreibt sein Modell so, dass die vier Schritte wie eine Aufwärtsprirale aufgebaut sind, die nach Vollendung des Zyklus wieder von vorne beginnen.

Neugier >>>>>>> Ernüchterung >>>>>>> Ausdauer >>>>>>> Erfolg >>>>>>>Neugier >>>>>>> Ernüchterung >>>>>>> Ausdauer >>>>>>> Erfolg >>>>>>> Neugier, usw

Als erstes geht es darum, seinen persönlichen Schwachpunkt zu erkennen. An welcher Stelle scheitert eure Motivation normalerweise. Das zu wissen, bringt einen schon weiter, darauf zu achten, an der Stelle einfach mal durch zu halten.

Neugier:
Es gibt Menschen, die neugierig alles anfangen aber nie dazu kommen, sich mit einer Sache intensiv auseinander zu setzten. Diese Menschen erkennt man daran, dass sie häufig neue Projekte haben aber keine Resultate erziehlen oder aber sich für nichts begeistern können.

Ernüchterung:
Menschen die nach wenigen Misserfolgserlebnissen und Phasen der Ernüchterung abbrechen oder stecken bleiben. Entweder mögen diese Menschen keine Anstrengung oder sie glauben, dass sie etwas nicht schaffen können.

Ausdauer:
Menschen die immer nur ausdauernd sind, aber nie eine Sache abschliessen. Es sind Perfektionisten oder Leute die sich den eigenen Erfolg nicht gönnen. Es sind Menschen denen die nötige Ausdauer fehlt um etwas zu beenden. Diese fangen lieber etwas von vorne an. Da finde ich mich z.B. wieder.

Erfolg:
Erfolg ist eine Phase in der man nicht stehen bleiben sollte. Manche Menschen ruhen sich auf ihren Lorbeeren aus und erkennen nicht, dass sie wieder aktiv werden müssen und in eine Neugiersphase eintreten müssen, um wieder Fotschritte zu machen.

Dem Buch ist eine CD beigefügt, die die Phasen der Motivation, zu einer Motivationsstrategie zusammenfasst. Wenn ihr den vorigen Artikel über Motivationsstrategien gelesen habt, wisst ihr ja jetzt schon wie ihr eine derartige Maschine in euch installieren könnt. Für diese Übung, schreibt ihr die jeweiligen Begriffe für die Motivationsphasen auf ein Blatt Papier. Nun stellt euch auf das Blatt "Neugier" und stellt euch Situationen vor, inden ihr euch neugierig einem neuen Thema widmet. Dann gehst du einen Schritt auf das zweite Blatt "Ernüchterung" und stellst dir vor, wie du diese Phase motiviert überwindest. Du schreitest zum Blatt "Ausdauer" und stellst dir vor, wie ausdauernd du bist. Als nächstes schreitest du zum Blatt "Erfolg" und stellt dir vor wie gut sich der Erfolg anfühlt. Dann trittst du wieder auf das Blatt "Neugier", denn es handelt sich ja um eine Erfolgsspirale. Du kannst auch deinen Ressourcenanker aus den du im letzten Artikel erworben hast, gemeinsam mit den Motivationsphasen anwenden. 

Durch diese Übung habe ich konkret wahrgenommen, wenn ich wieder in einer Phase stecken geblieben bin und konnte so bewusst an der Situation arbeiten. Ich hoffe das dir diese drei Artikel über das Thema Motivation helfen, deine Klartraumziele zu erreichen.
Für mich persönlich gehört aber auch die Annahme von Misserfolg entscheident dazu, dass sich ein Flow einstellen kann. Erfolg krampfhaft zu erzeugen, ist in meinen Augen kontraproduktiv. Manchmal weiß unser Unbewusstes viel besser, was für uns das richtige ist, als wir und das mit unserem Ego-Verstand wünschen. Wenn du trotz allem Bemühen im Moment keine Klarträume erzeugen kannst, dann frage dich doch mal, welche guten Gründe das haben kann. Solange du einen Konflikt mit mangelndem Erfolg hast, erzeugst du einen Widerstand, der Erfolg verhindet. Annahme erzeugt ein Loslassen dieses Widerstandes und manchmal kann der Erfolg anschliessend wieder fliessen. 

Montag, 7. Juli 2014

Installieren einer Motivationsstrategie zum Klarträumen

Installieren einer Motivationsstrategie zum Klarträumen - KT Hype auslösen!

Was ist ein Klartraumhype? Ein Hype ensteht bei regelmässigen Klarträumern meist automatisch. Wenn ein Klartraum erlebt wird, löst er Glücksgefühle aus. Diese werden bewusst erinnert und helfen dir, deinen nächsten Klartraum auszulösen. Das ist ja schön, wirst du sagen, aber ich hatte ja lange keinen Klartraum mehr, oder vielleicht hatte ich auch noch gar keinen. Kein Problem, wir installieren das Glücksgefühl jetzt künstlich in dir. Für unser Gehin, ist es gleichgültig, ob eine Emotion bewusst oder unbewusst ausgelöst wird. 

Diese Übung ist abgewandelt vielfach einsetzbar und kann dir den Nutzen der Ankertechnik verdeutlichen. Wenn du nicht weißt, was ein Anker ist, solltest du hier nochmal den letzten Artikel zum Thema Motivation durchlesen. Es ist im Grunde das Gleiche was mit dem Begriff Konditionierund ausgedrückt wird. Es handelt sich hier um eine bewusste Selbstkonditionierung oder wie im NLP Jargon, eine kinästhetische Ankerkette. Diese hat bei mir, als ich sie zum ersten Mal angewendet habe, wirkliche Begeisterung ausgelöst hat.
Die Übung besteht aus Teil a+b, die nur in Kombination ihre Wirkung entfaltet. Jede Übung ist wichtig! Lest euch am besten alles erst einmal durch, bevor ihr mit den einzelnen Übungen beginnt. Dann liegen die Anker auch zeitlich näher bei einander. Trefft alle nötigen Vorbereitungen und Überlegungen, bevor ihr mit der eigendlichen Übung beginnt. Ihr braucht einen Stift der auf der Haut malt und ein Baltt Papier.  Im Idealfall macht ihr die Übung ca. zwei Stunden vor dem Einschlafen. 

Los gehts!

a) Überlege dir als erstes eine Körperhaltung die du einnimmst, wenn du Erfolg hast und einen Jubelschrei ausstößt. Am besten wirkt die Kombination von  Körperhaltung und ein Laut. Ein Schrei der Freude. Jeder hat so etwas. Manchmal trauen wir uns nicht, dass so offensichtlich zu zeigen. Für diese Übung musst du das tun! Also jubeln und die Körperhaltung einer Siegerpose zeigen. 

 

Ein Beispiel für Jubel, damit du dir vorstellen kannst, welches Jubel wir hier brauchen: 

Jeden Menschen setzten unterschliche Ereignisse in Hochstimmungen, bei mir ist das oft Musik. Video von Konzerten auf denne ich live dabei war, ist für mich super um in die Stimmung zu gelangen. Benutze die Stimulie, die dich in extreme Freude versetzten.

Stell dir nun eine Situation vor, in der du Erfolg hattest, ohne ihn zu erwarten. Versetze dich in diese Situation zurück und versuche das gute Gefühl, welches dabei entstanden ist, erneut zu fühlen und bewusst zu verstärken. Lokalisiere das gute Gefühl im Körper. 

Du kannst es verstärken, indem du dem Gefühl eine Bewegung gibst. Stelle dir vor, dass du es drehst. Durch schnelleres Drehen, wird das Gefühl stärker. Denke daran was Motivation eigendlich bedeutet >>> Energie in Motion.
Indem du das geistige Bild, die Erinnerung, größer und heller, machst und nahe an dich heran ziehst, kannst du das Gefühl ebenfalls verstärken. 
Der interne Dialog ist deine innere Stimme, eine auditive Referenz deiner Gedanken. Achte auf die Tonalität deiner inneren Stimme. Diese kann zu der Euphorie beitragen, die wir bei dieser Übung erzeugen möchten. 
Lese dir die folgende Anweisung durch und wende sie im Anschluss danach selbständig an. Toll wäre es, wenn du dir die Übung von einem Partner vorlesen lassen würdest oder auf Band sprichst. Das kann heutzutage jedes Handy. 
Wenn dir jemand vorliest, oder du es selbst auf sprichst, ist es wichtig, dass du auf die Tonalität der Stimme achtest. Erinnere dich, wir wollen hier Euphorie erschaffen, also musst du das auch mit deiner Stimme transportieren. Im Notfall geht das auch so, indem du dir den Text ein paar mal durchliest, dir einprägst und die Übung in Gedanken machst. Dann achte aber darauf, dass die Stimme in deinem Kopf, ebenfalls die Euphorie wiederspiegelt. Arbeite nun mit deiner vorgestellten Situation.

Schliesse deine Augen un versetzte dich in jene Zeit,
in der du über Dich so! überrascht warst,
in der du sagtest WOW! Das! ist es! 
Achte darauf, dass du das Bild vor deinem geistigen Auge groß und leuchtend hast und das Bild soo nahe an dich heran ziehst,
dass du innen rein steigst, so dass du dich wieder in der Situation befindest.
Spüre, wo im Körper dieses Gefühl der Motivation seine Ursprung nimmt,wo es im Körper hingeht und du es anfangen lässt zu kreisen. 
Und dann schneller und immer noch schneller und achte auf deinen internen Dialog,
während du das Gefühl immer noch schneller und schneller kreisen lässt,
bis du die Bewegung aus deinem Körper heraus lässt und ...
EINEN JUBELSCHREI AUSTÖSST!
RASTE AUS!!!

Diese Übung machst du jetzt mehrmals, mit verschiedenen Situationen. Du solltest sie mindestens 3 X mit drei verschiedenen positiven Situationen machen. Wenn du zusätzlich zu deiner persönlichen Siegerpose einen Jubelschrei auslöst, hast du einen doppelten Anker eingesetzt, kinästhetisch und akustisch. Durch das mehrfache durchleben, findet eine Generalisierungsreaktion statt, die wir erreichen wollen. Falls dir das Ausrasten schwer fällt, suche euch einen Ort wo du das ungeniert machen kannst. Mach einfach laut deine Lieblingsmusik an, das hilft mir, meine Hemmungen zu überwinden. 
Merkt euch diesen Ressorcenanker (Siegerpose+Jubelschrei)
Weiter gehts zu Teil 2 der Übung:

b) Es gibt die Modaloperatoren die folgend heißen:

1 Ich kann nicht
2 Ich könnte
3 Ich kann
4 Ich werde
5 …

Dann überleg dir 6 Situationen, in denen du einmal dachtest, dass du etwas nicht schaffst und dann am Ende doch geschafft hast. Also 6 Erlebnisse dieser Kategorie. Nimm dir dafür Zeit und schreibe dir eine kurze Liste. Das kannst du auch schon nach dem ersten Durchlesen vorbereiten. Ein Stichwort, welches dich an die Situation erinnert, reicht. Es sollten schon sechs Situationen sein. Wenn dir nichts einfällt, lasst dir mehr Zeit. Suche Sachen aus, die im nachhinein ein gutes Gefühl, ein Gefühl von Erfolg bei dir verursacht hat. Also ruhig Highlights deines Lebens. 
 
Ein Beispiel:
Ich habe mir überlegt Ski fahren zu lernen.
1 Ich denke mir, ich kann das nicht, da breche ich mir bestimmt die Beine.
Dann habe ich mir überlegt.
2 Ich könnte mich ja bei einem Skikurs anmelden.
Dann wollten meine Freunde eines Tages Ski fahren und ich habe mir gedacht,
3 Ich kann doch einfach Ski fahren und das mal ausprobieren.
4 Ich werde Ski fahren und fahre einfach mit.
Dann bin ich mitgefahren. Es war strahlender Sonnenschein und innerhalb eines nachmittages
5 konnte ich soo gut Ski fahren, dass mir das total Spass gemacht hat und ich war glücklich!
Hier den Ressorcenanker anwenden. (also Siegerpose +Jubelschrei) denn so entsteht eine Konditionierung (eine Verknüpfung im Gehirn. )

Rechtshänder: Malt euch mit nem Stift 5 Kreuze im Abstand von zwei Fingern auf den linken Unterarm. Oberhalb können die Kreuze etwas weiter auseinander sein, Richtung Handgelenk, können sie etwas enger sein. Das hängt damit zusammen, das die Nerven dort enger zusammen liegen. Haltet sie so weit entfernt von einander, dass wenn ihr den Unterarm mit dem Finger der rechten Hand berührt, ihr einen Unterschied, zwischen den einzelnen Kreuzen spüren könnt. Kugelschreiber eignen sich da gut. Linkshänder machen das einfach umgekehrt auf dem rechten Unterarm. Nummeriert die Kreuze vom Handgelenk zur Armbeuge von 1-5 durch. Die Markierung ist notwendig um die Ankerpunkte präzise wieder zu finden.

In der folgenden Übung wollen wir nun mehrere Anker auf einander stapeln um eine heftige generalisierte emotionale Reaktion auszulösen.

Los geht’s:

Während du an deine erste der 6 Situationen denkst, beginnst du am ersten Kreuz am des linken Handgelenks, indem du den Finger der rechten Hand, fühlbar auf das erste Kreuz drückst und sagst: 

1 Ich kann nicht: Stell dir die Situation vor, in der du nicht konntest!

Dann gehst du mit dem Finger zum nächsten Kreuz und sagst:
2 Ich könnte: Stell dir vor, wie du die Möglichkeit in betracht gezogen hast.

So fähst du fort:
3 Ich kann: Stell dir vor, wie du es machen wolltest.
4 Ich werde: Stell dir vor wie du es geplant hast.
5 Stell dir vor wie du es geschafft hat!
Wende jetzt! Den Ressorcenanler an. (Siegerpose+Jubelschrei)

Wende nun alle deine 6 Erlebnisse wie oben beschrieben nacheinader an.

Dann testest du, ob die Anker ordnungsgemäß installiert sind. Falls ihr zu zweit seit, schaut eurem Partner ins Gesicht. Im Normalfall, sollte sich die Mimik entsprechend verändern. Als Ergebnis solltet ihr einen generalisierten, aber sehr deutlich unterscheidbaren Ankerzustand, für die einzelnen Modaloperatoren, haben. 
Wahrscheinlich werdet ihr ein Hochgefühl wahrnehmen, wenn ihr euch der Nr. 5 nähert, indem ihr die die Ankerpunkte drückt. 

Drückt die Anker in der richtigen Reihenfolge, nacheinander und wartet immer, bis sich das entsprechende Gefühl einstellt. Macht das sechs mal hintereinander und löst bei Nr. 5 immer den Ressorcenanker aus (Siegerpose+Jubelschrei). 

Dann slidet (streicht) ihr mind. sechs mal über die Ankerpunkte, dadurch verschwimmt die Komplette Strategie zu einer einzigen, denn so werden wieder Verknüpfungen im Gehirn gebildet.

Und dann!:
Macht ihr die Übung mehr mals mit den Worten:

Ich erinnere mich an meine Träume!
Ich kann meine Träume steuern!
Meine Träume sind stabil!
Ich erkenne das ich träume!
Ich bin ein Klarträumer!

Dann macht ihr MILD oder eine andere Klartraumtechnik und geht schlafen mit dem Wissen, dass ihr heute nacht sehr wahscheinlich einen Klartraum haben werdet. Diese Motivationstrategie müsst ihr im Grunde nur einmal installieren, wenn ihr sie regelmäßig nutzt.  Damit euch dieser Anker erhalten bleibt, solltet ihr ihn mehrmals am Tag erwenden. Spielt ruhig mit ihm. Anker müssen gedrückt werden!

Verankert ihn doch mit einem RC. Glaubt ihr dass sich eure Motivation RCs zu machen erhöht, wenn ihr jedes Mal, wenn ihr  den Nasen RC macht, ein Glücksgefühl bekommt? 
Viel Spaß mit dieser Übung. Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich durch diese Übung Glücksgefühle erhalten habe, die mir die Sprache verschlagen haben und ich Minutenlang nicht aufhören konnte zu lachen.

Quelle Chris Mulzer - Der Volkspraktitionier DVD9 

Demnächst möchte ich eine weitere Motivationsmaschine vorstellen, die eher langfristige Auswirkungen hat und hilft, in den entscheidenen Situationen durchzuhalten.