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Sonntag, 8. Mai 2016

Vision LIVE Dreaming


Schon lange wünsche ich mir ein soziales Netzwerk für Träumer (Bewusstseinsforscher, Klarträumer, Astralreisende, Sucher, egal ob wissenschaftlich oder spirituell), welches nicht auf unzählige Plattformen verteilt ist, sondern eine zentrale Schnittstelle darstellt. Etwas wo alle unter einem Dach leben und sich gegenseitig samt der andersartigkeit akzeptieren. Ein Haus welches integrale Werte besitzt, in denen jeder seinen Platz findet, egal welchem Weltbild er angehört. Egal auf welche Stufe er sich oder das Phänomen Bewusstsein, an sich erforscht. 

Momentan bin ich in nur einem Forum und in ca. 30 Facebookgruppen und zwei verschiedene Voice Chats, die sich mit dem Thema Traum und Bewusstsein beschäftigen. Und ich verbringe unglaublich viel Zeit damit, mir auf allen möglichen Plattformen Informationen zusammen zu suchen und gerade eben die Leute zu finden mit denen gerne zusammen arbeiten, austauschen, reisen würde.

Oft denke ich, welche befruchtenden Synergien würden entstehen können, wenn Person A aus Gruppe X mit Person Z aus Gruppe Y mal reden würde. Aber leider sind wir durch die hunderttausend Plattformen immer noch von einander getrennt und können nur umständlich oder gar nicht  miteinander in Austausch treten, weil ja nicht jeder jedes System benutzt. 

Die Gründe für die vielen Gruppen sind oftmals mangelnde Toleranz und Annahme, die Abspaltungen erzeugen. Jede Trennung ist zwar eine Chance auf eine Entwicklung in eine eigene Richtung, weil jede Gruppe unterschiedliche Möglichkeiten dazu bietet. Aber eben auch eine Trennung, die den Austausch verhindert und somit Entwicklung und Informationsaustausch wieder hemmt und reduziert. 

Ich fände es schön, wenn es neben den ganzen bestehenden Gruppen, ein modernes soziales Netzwerk gäbe, welches den bedingungslosen Austausch wieder im Vordergrund stehen lässt. Das geht natürlich nur, wenn das oberste Gebot Toleranz ist. 

„Alfred Korzybski hat herausgefunden, dass Du mit dem Wort IST Deine Realitätswahrnehmung markierst, als wäre sie die tatsächliche Wahrheit. 
Zwei Menschen, zwei Welten, zwei Wahrnehmungen – und jeder hält die seine für wahr. Eine gute Basis für Auseinandersetzungen. 
 


Korzybsk schlägt deshalb vor, an Stelle des Wortes “ist” einen Ausdruck wie “in meiner Welt” zu verwenden und damit die Relativität Deiner und der Wahrnehmung Anderer zu markieren. 
Das hat allerdings einen Nachteil: Du kannst Dich dann nicht mehr mit Anderen streiten, weil jeder “nur” eben seine Weltsicht darstellen und vertreten kann.
In einer Gemeinschaft, die diese einfache soziale Regel der Toleranz befolgt, könnte eine moderne, verbindene Plattform entsehen, die Raum lässt, das verschiedene Interessengruppen wachsen und sich miteinander vernetzten können. Spezialisierung erfordert immer auch Vernetzung, um wieder zu einem Ganzen zu werden. Und ohne Spezialisierung, erreicht man nicht in die nötige Tiefe.

Meine Idee diesbezüglich beruht vor allem auf meinem Wunsch der Erforschung von Shared Dreams, wo uns ein technisches Hilfsmittel unterstützen könnte. Es gibt ja ganz tolle Traumtagebuchsoftware, die bereits automatisch Traumzeichen heraussucht und Statistiken erstellen kann zum Beispiel Lucity (Android).

Es müsste einfach so ein Programm mit einer online Schnittstelle geben, indem du dich mit anderen Träumern befreunden kannst und es täglich oder auf Anfrage, einen automatischen Abgleich der Traumerinnerung gäbe. Das hätte den Vorteil, dass es mehr vergleichbare Ergebnisse gibt, es weniger selektive Wahrnehmung gäbe und mehr Menschen diese Phänomene erleben würden.

Seine Traumerinnerung täglich nur mit einem Menschen abzugleichen, ist ein unglaublicher Energieaufwand. Wenn man aber mit einer Gruppe arbeiten möchte, ist das kaum noch zu bewerkstelligen, besonders, wenn alle eine gute Traumerinnerung haben. Da wäre man ja den ganzen Tag beschäftigt, Tagebucheinträge abzugleichen. 

Eine Schnittstelle, die täglich automatisch übereinstimmende Treffer überprüft, wäre eine sehr große Hilfe, um belegbare Fakten zu sammeln und eine gute extrinsische Motivation, um regelmäßig Traumtagebuch zu schreiben.

Im Klartraumforum, las ich heute folgenden Thread von thewolf16: Soziales Netzwerk für Klarträumer

Hallo,
In den letzten Tagen hatte ich eine Idee für ein soziales Netzwerk für Klarträumer. Dieses beinhaltet neben einem persönlichen Profil (mit Pinnwand und PN-Funktion) ein Traumtagebuch, Gruppen und ein Feature namens "LiveDreaming". Man kann ein Traumtagebuch erstellen und es entweder privat lassen (und somit als reines Cloud-Traumtagebuch nutzen) oder mit Freunden oder Gruppen teilen. So kann man z.B. einzelne Traumtagebucheinträge auf der Pinnwand (für Freunde) oder in Gruppen (öffentlich) oder auch das ganze Traumtagebuch in Gruppen teilen (man stelle es sich als eine Art Blog vor). Wo wir schon bei Gruppen wären: Wie soeben erwähnt wird man einzelne Traumtagebucheinträge in Gruppen teilen können. Gruppenmitglieder können dann darüber diskutieren oder diese (in Traumdeutegruppen) deuten. Das wichtigste Feature jedoch ist das "LiveDreaming" Feature.

Mit den klassischen Anwendungsgebieten ist das Feature sehr schnell erklärt:

1. Jemand möchte z.B. um 3:00 Uhr Nachts deutscher Zeit ein WBTB (z.B. für WILD) machen und sich in der Wachheitsphase mit jemanden Gleichgesinnten (der um diese Zeit auch ein WBTB macht) unterhalten (was die Erfolgsrate signifikant erhöht). Dieser gibt im "LiveDreaming" Menü die gewünschte WBTB Uhrzeit ein und gibt an dass es sich um ein WBTB handelt. Das "Matchmaking" System sucht nun Anhand der Profilinformationen (Land, Sprache etc.) und der angegeben "LiveDreaming"-Informationen nach Personen die ebenfalls einen Eintrag in der "LiveDreaming"-Datenbank haben und zu denen die angegebenen Informationen am besten passen. Beide Parteien können vorher noch ein Gespräch führen (einfach um zu schauen ob sie sich riechen können) und wenn beide User zugestimmt haben wird eine Session gestartet. Wenn beide User um die vereinbarte WBTB Uhrzeit im social Network online sind startet sich ein Text-, Voice-, oder Videochat (je nachdem was vorher eingestellt wurde) und beide Personen können kommunizieren. Man kann auch mit Freunden eine Session starten, dann entfällt das Matchmaking System.

2. Jemand möchte Morgens um 10 Uhr eine Senoi-Runde starten (in der Senoi-Runde erzählen User anderen Personen Träume der letzten Nacht; die anderen Teilnehmer können diese dann analysieren und diskutieren). Er startet eine Senoi-Runden-Einladung in der Gruppe bei der sich sich andere User mit einem Klick anmelden können. Jeder der sich dort angemeldet hat wird den nächsten Morgen um 10 Uhr (sofern er eingeloggt ist) an der Runde teilnehmen (natürlich gibt es auch eine Option in letzter Sekunde noch abzusagen). Auch hier wird es wieder Text-,Voice, und Videochat (ähnlich wie "Google Hangouts") als Option geben und auch mit Personen in der Freundesliste durchführbar sein.

Hier ist noch eine Mindmap die ich zu dem Projekt angefertigt hatte. Ich wollte diese Idee nur mit euch teilen und sehen wie sie so ankommt. Jedes Feedback ist Willkommen. Ich kann euch jedoch nicht sagen ob es dieses Projekt jemals ans Tageslicht schaffen wird (der Aufwand ist enorm: Grundgerüst für ein soziales Netzwerk, verschlüsselte Datenbanken für die Traumtagebücher, "LiveDreaming" Feature mit Matchmaking Funktion und dessen Einbindung in Gruppen und Freunden, Voice und Videochat in Browser etc.) zumal ich Null Erfahrung in der Webentwicklung noch in gewöhnlicher Programmierung (Ich weiß gerade noch was Funktionen, Variablen, Schleifen (if, while, for) sind) habe und solch ein Projekt keine One-Man-Show wäre.

Aber wer weiß, vielleicht lerne ich irgendwann ein wenig HTML, javascript etc, setze eine Prototyp-Seite auf, starte eine Kickstarter Kampagne und mache meinen Traum Wirklichkeit.

Ich wollte diesen Text gerne teilen, um thewolf16 zu unterstützen, sein Projekt umzusetzen. Wer ihn unterstützen mag oder Anregungen hat, darf sich hier gerne der Diskussion im Forum anschließen, oder bei mir eine Nachricht hinterlassen. Ich gebe das dann weiter, falls ihr nicht im Forum seid. Es wäre schön, wenn ihr den Link auch in den anderen Foren zb. KT-Forum teilen würdet.

Es wäre toll wenn sich auch andere Leute von anderen Plattformen beteiligen würden. Um mehr Vernetzung zu erwirken, habe ich eine FB Gruppe eröffnet der hier hier beitreten könnt. Danke

Sonntag, 7. Juni 2015

AuMega

Da ich ja auditiv stark veranlagt bin, bin ich immer an neuer Klangtechnik und guten auditiven Meditationshilfen interessiert. Deshalb habe ich bereits eine ganze Menge an Meditationsmusik, geführten Meditationen und hypnotischen Suggestionen konsumiert und habe daher einen guten Überblick, um mir einen subjektiven Vergleich von guten und schlechten Produktion erlauben zu können. 

Ein lieber Freund hat mir vor kurzem einen Link zu AuMega.at geschickt, einer Seite die Audio CDs von Dieter Broers und Thomas Chochola/Albadhin anbietet. 
 
Dieter Broers, ein deutscher Bio-Physiker, kannte ich bereits aus dem Film Solar (R) Evolution. Sein Spezialgebiet ist die Erforschung elektromagnetischer Felder und ihre Wirkungen auf biologische Systeme. Thomas Chochola/Albadhin ist ausgebildeter Strassen- und Brückenbautechniker und verbringt zudem Studienjahre der Psychologie und Jazzsaxofon in Wien. In seinem Studio für RAUM-KLANG-LICHT forschung entwickelt er ständig neue Möglichkeiten der Resonanz- herstellung zu natürlichen ORDNUNGs zu- ständen, so AuMega.at.

Die Versprechungen innerhalb von 20-30 Minuten in tiefe Meditationszustände die ein Training von mehreren Jahren Meditationspraxis gleichgesetzt werden, in der Produktbeschreibung kamen mir übertrieben euphorisch vor und ich fragte mich, ob es sich wieder um irgendeine neue patentierte Form von Binauralen Beats handelte. Ähnliche Berichte gibt es über Hemi Sync.

Mit Hemi Sync habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Audios durchaus in kurzer Zeit erstaunliches vollbringen können. Doch war auch hier ein längeres Training notwendig. Ein realistisches Zeitmaß von zwei Meditationen täglich, über einen Zeitraum von drei Monaten ist hier angebracht, um wirklich zu Bewusstseinserweiterung und veränderten Bewusstseinszuständen mittels der Audios zu gelangen. Erste Ergebnisse zeigen sich etwa nach drei Wochen training. Doch nur die HemiSync CDs wie Gateway, die mit einem aufbauenden Training arbeiten, haben mich bisher überzeugt. Diese sind leider teuer. Von den meisten Binauralen Beats die ihr bei Youtube anhören könnte, halte ich nicht viel.

Der geringe Anschaffungspreis von nur 30 Euro und meine Neugierde klickten gleich die beiden AuMega Produkte in den virtuellen Einkaufswagen und schwupps waren die CDs bald da. Als ich das Booklet aufschlug, las ich Erklärungen dass es sich um eine Klangkomposition handelt, die auf archetypische Frequenzmuster und Polyrhythmen im Verhältnis 2:3 aufbauen und einen Zustand innerer Ruhe erzeugen, die im Normalfall erst nach einer Meditationspraxis von 10 Jahren erreicht wird. 

Es handelt sich um eine Komposition von Delta-, Beta- und Gammawellen die den Zustand des Gehirns im traumlosen Tiefschlaf (NON-REM) imitieren. Der traumlose Tiefschlaf ist der Ort an dem die Yogis das formlose Gewahrsein im Schlaf erfahren.

Die Einwirkzeit von AuMega soll sich bereits nach 20-30 Minuten auf dem EEG zeigen. Die Musik richtet sich nach mathematischen Forschungen des deutschen Physikers Burkard Heim und Walter Dröscher (Physiker und Mathematiker). Ziel des Audios ist das Gehirn in den Deltabereich zu bringen. Das sich das Gehirn der akustischen Schwingung angleicht war ja für mich nichts neues. Ich hab das Booklet irgendwann einfach zugeschlagen, das waren mir zu viele Zahlen. Erwähnenswert ist noch, dass AuMega auch ohne Kopfhörer gehört werden kann. 

Mit hohen Erwartungen aber auch mit Skepsis startete ich meine erste Medi mit dem Audio. Ich meditiere seit 1,5 Jahren ca. zwei Mal täglich, häufig mit Hemi Sync Produkten in Shavasana der Totenhaltung. AuMega CD1 – Track1- Rendez-vous mit deinem höheren Selbst – 39 Min. Ich habe das Audio in die höchste Mp3 Auflösung komprimiert und mittels Kopfhörer auf meinem Mp3 Player gehört.

Nach bereits 5 Minuten bemerkte ich eine tiefe Entspannung. Erstaunlich war aber, dass sich nach ca. 10 Minuten meine Augen nach oben verdrehten. Das machen sie in der Meditation, wenn mein Gehirn im Theta Bereich schwingt und das Bewusstsein wie ich annehme, auf das Stirnchakra (drittes Auge) gerichtet ist. Es gibt eine umgekehrte Übung von Ester Kochte, in der man Theta Gehirnwellen durch das verdrehen der Augen erzeugt. Deshalb bin ich da so sicher, dass ich in Theta war. Bei Gateway entspricht das Fokus11 (beginnend) und Fokus12 (vollendet). Bei Gateway gibt es einen akustischen Impuls, der die Augen zu einer Bewegung animiert. Später kann man es durch die Konditionierung durch das Training automatisch. Um das mit Gateway auszulösen, war das allerdings ein längerer Trainingsprozess von einigen Wochen.

Mit AuMega gelang dies hingegen innerhalb von 10 Minuten, beim ersten Hördurchgang. Bei Aumega drehten sich die Augen sehr kraftvoll, ähnlich wie in einer hypnotischen Trance, in der man sich nicht gegen die hypnotischen Befehle wehren kann. Kurz darauf begann mich ein bekanntes Körpergefühl zu erfassen. Diese Gefühl habe ich als Kind häufig in der Verbindung mit dem Schlaf erlebt. Dann als ich mit ca. 30 Jahren erste Trainings zum Auslösen von Außerkörperlichen Erfahrungen, mit der Gateway Reihe machte, wieder erlebt.

Es war als ob ich die Energie einer großen magnetischen Spule fühlen könnte. Ich war zwischen zwei Polen. Die eine Seite war klein, spitz, stechend und scharfkantig und die andere Seite riesengroß, überwältigend, erschlagend. Das ist eine kinästhetische Wahrnehmung. Visuell nehme ich gar nichts wahr. Diese Beschreibungen sind Metaphern für das, was ich nicht in Worte fassen kann. Zwischen diesen zwei Polen, oszilliert die Energie hin und her. Dabei wird das Empfinden und die Energie immer stärker. Ich habe mal gelesen, dass es sich um die Ausdehnung des Bewusstseins handelt. Ich frage mich nur welchen Körper ich da wahrgenommen habe. Jedenfalls ist es ein energetisches Phänomen, welches irgendwie auch mit OOBEs zu tun haben muss.

Dann war ich nur noch die große Energie. Es war als ob ich ein Körpergefühl für eine andere Form hätte. Die Form war groß und rund. Mein normales Körpergefühl für meinen Körper geriet in den Hintergrund. Diese Gefühl ist für mich schwer auszuhalten, vielleicht weil es mit Angst besetzt ist. Ich weiß es nicht, andererseits war ich aber auch zu neugierig. Ich habe bereits herausgefunden, dass es sich durch Bewegung beenden lässt, also weiß ich dass ich jederzeit aussteigen kann. Das Gefühlt hielt mindestens für 10 Minuten an. Dann verging es langsam. Es ereignete sich während des ersten Hördurchgangs spürbare Energiebewegungen an Wurzel- oder Sakral-, Herz- und Kronenchakra.

Völlig begeistert hörte ich daraufhin das Audio während des Abends und in der folgenden Nach vier mal. Jedes mal waren Energiebewegungen an den Chakras wahrzunehmen und ich nahm zunehmen stärker mein Herzchakra wahr. Wer sein Herzchakra bereits einmal gespürt hat, weiß dass dieses ein sehr angenehmes Gefühl ist. Die Energie im Herzchakra fühlt sich an wie Liebe. Liebe auf Knopfdruck. Oft fällt es mir schwer auf Anhieb meine Chakren gezielt zu aktivieren. Entweder schwingen sie oder auch nicht. Mit der CD gelang mir das über die ganze letzte Woche hinweg mühelos innerhalb von 5 -10 Minuten.

Zur Musik an sich. Es handelt sich um unterschiedliche Musikfetzen und Naturgeräusche, Obertongesangähnliche Klänge die von harmonisch bis hin zu dissonant schwingen, sich stetig ändern, sich verlieren, und wieder neu entstehen. Es handelt sich also um Musik, die anstregungslos ohne irgendeine angeleitete Meditationsübung einfach nur passiv zu hören ist. 

Nun muss man erwähnen, dass Meditation nicht immer gleich ist. Du kannst eine Woche lang zwei Mal täglich meditieren und hast vielleicht nur eine interessante Meditation in der Woche erlebt. Die Mediation am Mittag ist bei mir anders als die Mediation am Abend. Geführte Meditationen und Klangkompositionen sind kein Wundermittel und auch nicht jedermanns Sache. Meine schon. Natürlich habe ich beim hören das gelernte abgerufen, habe meine bevorzugte Körperhaltung eingenommen, habe mich auf die Leere zwischen den Gedanken konzentriert und alles eingesetzt was ich konnte und es ist schwer zu sagen was das Audio macht und was ich selbstsändig erzeuge. Dennoch waren die bisherigen Medis mit diesem Audio erwähnenswert und ich empfehle diese einzigartige Klangkomposition hiermit dringend an euch weiter.

Samstag, 23. August 2014

Matcha oder Maca

Es heisst ja Matcha würde klartrumsteigernd wirken. Dieses Gerücht ist unter Klarträumern mittlerweile weit verbreitet. Aber könnte nicht ursprünglich Maca gemeint sein? Ich kannte Matcha bisher als pulverisierten Grünteeextrakt, der normalerweise ein hochwertiger Grüntee ist und eine Wirkungsweise durch Koffein besitzt. Dieser hatte bei mir jedoch keine Wirkung auf die Traumaktivität, außer nicht schlafen zu können. Ausserdem unterscheidet sich der Inhaltsstoff auch nicht vom grünen Tee im Beutel. Matcha ist in meiner Welt etwas für Teeexperten, sie feine Nuancen schmecken wollen.

Als ich kürzlich in Holland war, ist mir Maca ins Auge gesprungen der aus einer peruanischen Knolle besteht. Ich habe das Zeug im Jumbo Supermarkt im Öko-Fair-Trade Regal gefunden. Welches bei mir die Frage aufwarf, welche Substanz denn ursprünglich gemeint war, die angeblich Klar-Traum fördernd wirken soll? 

Maca wirkt bei mir nämlich völlig anders als Koffein. Ich habe einen knappen Teelöffel ins Müsli Gemischt. Daraufhin wird mir im Körper sehr sehr warm und ich fühle mich geerdet, kraftvoll und positiv. Im Kopf erinnert es ein bisschen an Koffeinkonsum, eher durch schwarzen Tee als durch Kaffee. Aber das Gefühl im Körper ist sehr viel stärker. 



Vorm Schlafen habe ich es noch nicht verwendet, aber das werde ich noch testen. Zu den Inhaltsstoffen zählen viele B-Vitamine und Mineralien. Die Maca Knolle stammt aus den Anden in Peru und ist die einzige Pflanze, die in dieser Höhe wächst. Peruaner verwenden Maca als hochwertige Nahrungs- und Energiequelle und verarbeiten die Knolle in ihrer täglichen Ernährung. 


Maca ist die knollige Wurzel eines peruanischen Kressegewächses aus der Kreuzblütlerfamilie. Maca wächst bevorzugt in den Anden auf über 4000 Meter Höhe, wo die robuste Pflanze scheinbar mühelos Wind, Kälte und aggressiver UV-Strahlung trotzt. Genau diese extreme Robustheit ist es, die sie all jenen schenkt, die sie zu sich nehmen. Schon von den Inka wurde Maca daher genutzt, als diese im 15. Jahrhundert ihre geheimnisvolle Stadt in den Bergen – Machu Picchu errichteten. Die Spuren führen aber noch viel weiter zurück: So soll Maca bereits vor über 2000 Jahren angebaut und als stärkendes Lebensmittel geschätzt worden sein. In Peru wird Maca noch heute – insbesondere von der indigenen Bevölkerung – als Gemüse verspeist und als medizinische Heilpflanze geehrt. Man schätzt sie ausserordentlich ob ihres exorbitanten Nährwertes sowie ihrer verjüngenden. Eigenschaften und isst sie häufig bis zu dreimal täglich.

Dazu wird die Pflanze in Asche geröstet, gekocht, gebraten oder erhitzt, dann getrocknet und hernach zermahlen. Die indigenen Völker der Anden verwenden das Maca-Pulver wie Mehl zum Backen und Kochen. Traditionell wird Macapulver auch einfach in heisses Wasser oder Milch gerührt, was ein süsses nahrhaftes Getränk mit kakaoähnlichem Charakter ergibt. Auch Macabrei ist beliebt. Dazu mischt man Macapulver mit pürierten Früchten und Honig.


In der peruanischen Naturheilkunde ist die Maca-Knolle für ihre wärmenden Eigenschaften bekannt. Ähnlich wie in der chinesischen Medizin teilen die Andenbewohner Nahrungsmittel in erhitzende und abkühlende Nahrungsmittel ein. Daher wird sie bei den Peruanern auch bei arthritischen Beschwerden (Rheuma) und bei Erkrankungen der Atemwege, aber auch zur Förderung der Fruchtbarkeit bei Mensch und Tier eingesetzt. Natürlich hat sich inzwischen auch die evidenzbasierte Wissenschaft auf die kleine Knolle gestürzt und dabei erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Die Wunderknolle Maca kann also – wie wir gesehen haben – sehr viel. Sie senkt den Cholesterinspiegel, optimiert die Verdauung, steigert die Potenz, bessert die Libido, lindert Ängste und Depressionen, erhöht die Fruchtbarkeit und macht stressresistent.

Gerade die stimmungshebende Wirkung deutet auf einen gewissen Einfluss auf das Gehirn hin. Und so ist es auch. Maca erhöht den Energielevel des gesamten Organismus und verbessert auf diese Weise besonders die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit des Gehirns.

Gleichzeitig gilt Maca als Helfer für die Verbesserung der sportlichen Kondition und für den Muskelaufbau. Im Kraftsport wird Maca daher sogar oft auch als gesunde Alternative zu Steroiden bezeichnet. Alle diese Wirkungen erklären, warum Maca gelegentlich als Anden-Ginseng bezeichnet wird und als Allround-Stärkungsmittel für alle Altersgruppen und Einsatzgebiete bekannt wurde. Schliesslich ist auch der Ginseng in seiner Heimat Asien ein Mittel zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit – vor allem im fortgeschrittenen Alter. So wird Maca in Peru gerne von Älteren gegessen, aber natürlich auch von Leistungssportlern und körperlich schwer arbeitenden Bauern.

Sonntag, 20. Juli 2014

Langfristige Motivation

Manchmal ist es ganz schön schwer, die ganzen Techniken zum erlernen des Klarträumes dauerhaft durch zu halten. Die erste Phase der Neugier ist schnell verpufft, wenn Erfolge lange auf sich warten lassen. Mein erster KT hat 2 Monate auf sich warten lassen. Im Moment durchlebe ich gerade eine längere Flaute. Das sind Phasen, mit denen jeder Klarträumer einmal konfrontiert sein wird.  Wichtig ist das ihr nicht gleich aufgebt. Heute stelle ich euch eine weitere Motivationsmaschine vor. Den Neugier-Erfolgs-Loop von Katja Dyckhoff und Klaus Grochowiak. Ziel dieser Motivationsstrategie ist es langanhaltende Erfolge zu erzielen. 
 
Im Groben geht es darum, dass der Autor Motivation in vier Schritte unterteilt. Neugier, Ernüchterung, Ausdauer und Erfolg. Er beschreibt sein Modell so, dass die vier Schritte wie eine Aufwärtsprirale aufgebaut sind, die nach Vollendung des Zyklus wieder von vorne beginnen.

Neugier >>>>>>> Ernüchterung >>>>>>> Ausdauer >>>>>>> Erfolg >>>>>>>Neugier >>>>>>> Ernüchterung >>>>>>> Ausdauer >>>>>>> Erfolg >>>>>>> Neugier, usw

Als erstes geht es darum, seinen persönlichen Schwachpunkt zu erkennen. An welcher Stelle scheitert eure Motivation normalerweise. Das zu wissen, bringt einen schon weiter, darauf zu achten, an der Stelle einfach mal durch zu halten.

Neugier:
Es gibt Menschen, die neugierig alles anfangen aber nie dazu kommen, sich mit einer Sache intensiv auseinander zu setzten. Diese Menschen erkennt man daran, dass sie häufig neue Projekte haben aber keine Resultate erziehlen oder aber sich für nichts begeistern können.

Ernüchterung:
Menschen die nach wenigen Misserfolgserlebnissen und Phasen der Ernüchterung abbrechen oder stecken bleiben. Entweder mögen diese Menschen keine Anstrengung oder sie glauben, dass sie etwas nicht schaffen können.

Ausdauer:
Menschen die immer nur ausdauernd sind, aber nie eine Sache abschliessen. Es sind Perfektionisten oder Leute die sich den eigenen Erfolg nicht gönnen. Es sind Menschen denen die nötige Ausdauer fehlt um etwas zu beenden. Diese fangen lieber etwas von vorne an. Da finde ich mich z.B. wieder.

Erfolg:
Erfolg ist eine Phase in der man nicht stehen bleiben sollte. Manche Menschen ruhen sich auf ihren Lorbeeren aus und erkennen nicht, dass sie wieder aktiv werden müssen und in eine Neugiersphase eintreten müssen, um wieder Fotschritte zu machen.

Dem Buch ist eine CD beigefügt, die die Phasen der Motivation, zu einer Motivationsstrategie zusammenfasst. Wenn ihr den vorigen Artikel über Motivationsstrategien gelesen habt, wisst ihr ja jetzt schon wie ihr eine derartige Maschine in euch installieren könnt. Für diese Übung, schreibt ihr die jeweiligen Begriffe für die Motivationsphasen auf ein Blatt Papier. Nun stellt euch auf das Blatt "Neugier" und stellt euch Situationen vor, inden ihr euch neugierig einem neuen Thema widmet. Dann gehst du einen Schritt auf das zweite Blatt "Ernüchterung" und stellst dir vor, wie du diese Phase motiviert überwindest. Du schreitest zum Blatt "Ausdauer" und stellst dir vor, wie ausdauernd du bist. Als nächstes schreitest du zum Blatt "Erfolg" und stellt dir vor wie gut sich der Erfolg anfühlt. Dann trittst du wieder auf das Blatt "Neugier", denn es handelt sich ja um eine Erfolgsspirale. Du kannst auch deinen Ressourcenanker aus den du im letzten Artikel erworben hast, gemeinsam mit den Motivationsphasen anwenden. 

Durch diese Übung habe ich konkret wahrgenommen, wenn ich wieder in einer Phase stecken geblieben bin und konnte so bewusst an der Situation arbeiten. Ich hoffe das dir diese drei Artikel über das Thema Motivation helfen, deine Klartraumziele zu erreichen.
Für mich persönlich gehört aber auch die Annahme von Misserfolg entscheident dazu, dass sich ein Flow einstellen kann. Erfolg krampfhaft zu erzeugen, ist in meinen Augen kontraproduktiv. Manchmal weiß unser Unbewusstes viel besser, was für uns das richtige ist, als wir und das mit unserem Ego-Verstand wünschen. Wenn du trotz allem Bemühen im Moment keine Klarträume erzeugen kannst, dann frage dich doch mal, welche guten Gründe das haben kann. Solange du einen Konflikt mit mangelndem Erfolg hast, erzeugst du einen Widerstand, der Erfolg verhindet. Annahme erzeugt ein Loslassen dieses Widerstandes und manchmal kann der Erfolg anschliessend wieder fliessen. 

Montag, 7. Juli 2014

Installieren einer Motivationsstrategie zum Klarträumen

Installieren einer Motivationsstrategie zum Klarträumen - KT Hype auslösen!

Was ist ein Klartraumhype? Ein Hype ensteht bei regelmässigen Klarträumern meist automatisch. Wenn ein Klartraum erlebt wird, löst er Glücksgefühle aus. Diese werden bewusst erinnert und helfen dir, deinen nächsten Klartraum auszulösen. Das ist ja schön, wirst du sagen, aber ich hatte ja lange keinen Klartraum mehr, oder vielleicht hatte ich auch noch gar keinen. Kein Problem, wir installieren das Glücksgefühl jetzt künstlich in dir. Für unser Gehin, ist es gleichgültig, ob eine Emotion bewusst oder unbewusst ausgelöst wird. 

Diese Übung ist abgewandelt vielfach einsetzbar und kann dir den Nutzen der Ankertechnik verdeutlichen. Wenn du nicht weißt, was ein Anker ist, solltest du hier nochmal den letzten Artikel zum Thema Motivation durchlesen. Es ist im Grunde das Gleiche was mit dem Begriff Konditionierund ausgedrückt wird. Es handelt sich hier um eine bewusste Selbstkonditionierung oder wie im NLP Jargon, eine kinästhetische Ankerkette. Diese hat bei mir, als ich sie zum ersten Mal angewendet habe, wirkliche Begeisterung ausgelöst hat.
Die Übung besteht aus Teil a+b, die nur in Kombination ihre Wirkung entfaltet. Jede Übung ist wichtig! Lest euch am besten alles erst einmal durch, bevor ihr mit den einzelnen Übungen beginnt. Dann liegen die Anker auch zeitlich näher bei einander. Trefft alle nötigen Vorbereitungen und Überlegungen, bevor ihr mit der eigendlichen Übung beginnt. Ihr braucht einen Stift der auf der Haut malt und ein Baltt Papier.  Im Idealfall macht ihr die Übung ca. zwei Stunden vor dem Einschlafen. 

Los gehts!

a) Überlege dir als erstes eine Körperhaltung die du einnimmst, wenn du Erfolg hast und einen Jubelschrei ausstößt. Am besten wirkt die Kombination von  Körperhaltung und ein Laut. Ein Schrei der Freude. Jeder hat so etwas. Manchmal trauen wir uns nicht, dass so offensichtlich zu zeigen. Für diese Übung musst du das tun! Also jubeln und die Körperhaltung einer Siegerpose zeigen. 

 

Ein Beispiel für Jubel, damit du dir vorstellen kannst, welches Jubel wir hier brauchen: 

Jeden Menschen setzten unterschliche Ereignisse in Hochstimmungen, bei mir ist das oft Musik. Video von Konzerten auf denne ich live dabei war, ist für mich super um in die Stimmung zu gelangen. Benutze die Stimulie, die dich in extreme Freude versetzten.

Stell dir nun eine Situation vor, in der du Erfolg hattest, ohne ihn zu erwarten. Versetze dich in diese Situation zurück und versuche das gute Gefühl, welches dabei entstanden ist, erneut zu fühlen und bewusst zu verstärken. Lokalisiere das gute Gefühl im Körper. 

Du kannst es verstärken, indem du dem Gefühl eine Bewegung gibst. Stelle dir vor, dass du es drehst. Durch schnelleres Drehen, wird das Gefühl stärker. Denke daran was Motivation eigendlich bedeutet >>> Energie in Motion.
Indem du das geistige Bild, die Erinnerung, größer und heller, machst und nahe an dich heran ziehst, kannst du das Gefühl ebenfalls verstärken. 
Der interne Dialog ist deine innere Stimme, eine auditive Referenz deiner Gedanken. Achte auf die Tonalität deiner inneren Stimme. Diese kann zu der Euphorie beitragen, die wir bei dieser Übung erzeugen möchten. 
Lese dir die folgende Anweisung durch und wende sie im Anschluss danach selbständig an. Toll wäre es, wenn du dir die Übung von einem Partner vorlesen lassen würdest oder auf Band sprichst. Das kann heutzutage jedes Handy. 
Wenn dir jemand vorliest, oder du es selbst auf sprichst, ist es wichtig, dass du auf die Tonalität der Stimme achtest. Erinnere dich, wir wollen hier Euphorie erschaffen, also musst du das auch mit deiner Stimme transportieren. Im Notfall geht das auch so, indem du dir den Text ein paar mal durchliest, dir einprägst und die Übung in Gedanken machst. Dann achte aber darauf, dass die Stimme in deinem Kopf, ebenfalls die Euphorie wiederspiegelt. Arbeite nun mit deiner vorgestellten Situation.

Schliesse deine Augen un versetzte dich in jene Zeit,
in der du über Dich so! überrascht warst,
in der du sagtest WOW! Das! ist es! 
Achte darauf, dass du das Bild vor deinem geistigen Auge groß und leuchtend hast und das Bild soo nahe an dich heran ziehst,
dass du innen rein steigst, so dass du dich wieder in der Situation befindest.
Spüre, wo im Körper dieses Gefühl der Motivation seine Ursprung nimmt,wo es im Körper hingeht und du es anfangen lässt zu kreisen. 
Und dann schneller und immer noch schneller und achte auf deinen internen Dialog,
während du das Gefühl immer noch schneller und schneller kreisen lässt,
bis du die Bewegung aus deinem Körper heraus lässt und ...
EINEN JUBELSCHREI AUSTÖSST!
RASTE AUS!!!

Diese Übung machst du jetzt mehrmals, mit verschiedenen Situationen. Du solltest sie mindestens 3 X mit drei verschiedenen positiven Situationen machen. Wenn du zusätzlich zu deiner persönlichen Siegerpose einen Jubelschrei auslöst, hast du einen doppelten Anker eingesetzt, kinästhetisch und akustisch. Durch das mehrfache durchleben, findet eine Generalisierungsreaktion statt, die wir erreichen wollen. Falls dir das Ausrasten schwer fällt, suche euch einen Ort wo du das ungeniert machen kannst. Mach einfach laut deine Lieblingsmusik an, das hilft mir, meine Hemmungen zu überwinden. 
Merkt euch diesen Ressorcenanker (Siegerpose+Jubelschrei)
Weiter gehts zu Teil 2 der Übung:

b) Es gibt die Modaloperatoren die folgend heißen:

1 Ich kann nicht
2 Ich könnte
3 Ich kann
4 Ich werde
5 …

Dann überleg dir 6 Situationen, in denen du einmal dachtest, dass du etwas nicht schaffst und dann am Ende doch geschafft hast. Also 6 Erlebnisse dieser Kategorie. Nimm dir dafür Zeit und schreibe dir eine kurze Liste. Das kannst du auch schon nach dem ersten Durchlesen vorbereiten. Ein Stichwort, welches dich an die Situation erinnert, reicht. Es sollten schon sechs Situationen sein. Wenn dir nichts einfällt, lasst dir mehr Zeit. Suche Sachen aus, die im nachhinein ein gutes Gefühl, ein Gefühl von Erfolg bei dir verursacht hat. Also ruhig Highlights deines Lebens. 
 
Ein Beispiel:
Ich habe mir überlegt Ski fahren zu lernen.
1 Ich denke mir, ich kann das nicht, da breche ich mir bestimmt die Beine.
Dann habe ich mir überlegt.
2 Ich könnte mich ja bei einem Skikurs anmelden.
Dann wollten meine Freunde eines Tages Ski fahren und ich habe mir gedacht,
3 Ich kann doch einfach Ski fahren und das mal ausprobieren.
4 Ich werde Ski fahren und fahre einfach mit.
Dann bin ich mitgefahren. Es war strahlender Sonnenschein und innerhalb eines nachmittages
5 konnte ich soo gut Ski fahren, dass mir das total Spass gemacht hat und ich war glücklich!
Hier den Ressorcenanker anwenden. (also Siegerpose +Jubelschrei) denn so entsteht eine Konditionierung (eine Verknüpfung im Gehirn. )

Rechtshänder: Malt euch mit nem Stift 5 Kreuze im Abstand von zwei Fingern auf den linken Unterarm. Oberhalb können die Kreuze etwas weiter auseinander sein, Richtung Handgelenk, können sie etwas enger sein. Das hängt damit zusammen, das die Nerven dort enger zusammen liegen. Haltet sie so weit entfernt von einander, dass wenn ihr den Unterarm mit dem Finger der rechten Hand berührt, ihr einen Unterschied, zwischen den einzelnen Kreuzen spüren könnt. Kugelschreiber eignen sich da gut. Linkshänder machen das einfach umgekehrt auf dem rechten Unterarm. Nummeriert die Kreuze vom Handgelenk zur Armbeuge von 1-5 durch. Die Markierung ist notwendig um die Ankerpunkte präzise wieder zu finden.

In der folgenden Übung wollen wir nun mehrere Anker auf einander stapeln um eine heftige generalisierte emotionale Reaktion auszulösen.

Los geht’s:

Während du an deine erste der 6 Situationen denkst, beginnst du am ersten Kreuz am des linken Handgelenks, indem du den Finger der rechten Hand, fühlbar auf das erste Kreuz drückst und sagst: 

1 Ich kann nicht: Stell dir die Situation vor, in der du nicht konntest!

Dann gehst du mit dem Finger zum nächsten Kreuz und sagst:
2 Ich könnte: Stell dir vor, wie du die Möglichkeit in betracht gezogen hast.

So fähst du fort:
3 Ich kann: Stell dir vor, wie du es machen wolltest.
4 Ich werde: Stell dir vor wie du es geplant hast.
5 Stell dir vor wie du es geschafft hat!
Wende jetzt! Den Ressorcenanler an. (Siegerpose+Jubelschrei)

Wende nun alle deine 6 Erlebnisse wie oben beschrieben nacheinader an.

Dann testest du, ob die Anker ordnungsgemäß installiert sind. Falls ihr zu zweit seit, schaut eurem Partner ins Gesicht. Im Normalfall, sollte sich die Mimik entsprechend verändern. Als Ergebnis solltet ihr einen generalisierten, aber sehr deutlich unterscheidbaren Ankerzustand, für die einzelnen Modaloperatoren, haben. 
Wahrscheinlich werdet ihr ein Hochgefühl wahrnehmen, wenn ihr euch der Nr. 5 nähert, indem ihr die die Ankerpunkte drückt. 

Drückt die Anker in der richtigen Reihenfolge, nacheinander und wartet immer, bis sich das entsprechende Gefühl einstellt. Macht das sechs mal hintereinander und löst bei Nr. 5 immer den Ressorcenanker aus (Siegerpose+Jubelschrei). 

Dann slidet (streicht) ihr mind. sechs mal über die Ankerpunkte, dadurch verschwimmt die Komplette Strategie zu einer einzigen, denn so werden wieder Verknüpfungen im Gehirn gebildet.

Und dann!:
Macht ihr die Übung mehr mals mit den Worten:

Ich erinnere mich an meine Träume!
Ich kann meine Träume steuern!
Meine Träume sind stabil!
Ich erkenne das ich träume!
Ich bin ein Klarträumer!

Dann macht ihr MILD oder eine andere Klartraumtechnik und geht schlafen mit dem Wissen, dass ihr heute nacht sehr wahscheinlich einen Klartraum haben werdet. Diese Motivationstrategie müsst ihr im Grunde nur einmal installieren, wenn ihr sie regelmäßig nutzt.  Damit euch dieser Anker erhalten bleibt, solltet ihr ihn mehrmals am Tag erwenden. Spielt ruhig mit ihm. Anker müssen gedrückt werden!

Verankert ihn doch mit einem RC. Glaubt ihr dass sich eure Motivation RCs zu machen erhöht, wenn ihr jedes Mal, wenn ihr  den Nasen RC macht, ein Glücksgefühl bekommt? 
Viel Spaß mit dieser Übung. Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich durch diese Übung Glücksgefühle erhalten habe, die mir die Sprache verschlagen haben und ich Minutenlang nicht aufhören konnte zu lachen.

Quelle Chris Mulzer - Der Volkspraktitionier DVD9 

Demnächst möchte ich eine weitere Motivationsmaschine vorstellen, die eher langfristige Auswirkungen hat und hilft, in den entscheidenen Situationen durchzuhalten.